Wie ist Lubegard entstanden?
Die Lubegard History
rb//Die Begriffe „Additive“ oder „Zusätze“ in Motorölen, Schmierfetten und Treibstoffen erwecken oftmals einen leicht negativen Beigeschmack beim Anwender. Erstens, weil er kein Petrochemiker und kein Verbrennungsspezialist ist, er daher die unendlich komplexe Materie ohnehin nicht versteht und zweitens, weil ihm die Werbung weismacht, ohne entsprechende Additive funktioniere heutzutage nichts mehr richtig. Letzteres stimmt sogar. Leider.
Additive fügen einem
Grundprodukt in der Regel Eigenschaften hinzu, die ihm zu seiner grundsätzlichen Aufgabenstellung fehlen.
Daher durfte man früher
(übrigens auch noch heute bei bestimmten Komponenten) verschiedene Oelsorten nicht zusammenmischen, weil sich die
markenspezifischen Additive gegenseitig in die Quere kommen, beziehungsweise ihre Wirkung aufgehoben, schlimmstenfalls gar ins
Gegenteil umkehren konnten.
Älteren Lesern mag die Erinnerung noch präsent sein, was mit einem Motor passierte, welcher
zuvor ausschliesslich Einbereichsoel kannte – wenn zum Auffüllen oder beim Oelwechsel plötzlich Mehrbereichsöl genommen wurde.
Vielfach resultierte daraus ein kapitaler Motorschaden.
Zauberformel LXE-Molekül
Das vom Erfinder von „Mobile 1“ ,
Dr. Philip S. Landis, in eigener Regie entwickelte, aus einer Kohlenstoffkette abgespaltene LXE-Molekül wirkt im weitesten Sinne
auch als „Additiv“, benutzt jedoch in jedem Fall das bestehende Grundöl mit sämtlichen beigeordneten Additiven lediglich als
Basis.
Genauer gesagt, es
verändert die Zusammensetzung in keiner Weise, sondern optimiert die bestehenden Markenprodukte mit allen darin enthaltenen
Zusätzen um absolut entscheidende Faktoren: Es erhöht die Druck- und Hitzebeständigkeit und bewirkt eine wesentlich bessere
Wärmeableitung.
Zwar existierten seit Beginn des Maschinenzeitalters immer wieder sogenannte „Wundermittelchen“, die teilweise
auch frappante Erfolge verzeichneten. Zunächst jedenfalls. Nachteile traten erst später in Erscheinung, wodurch viele Produkte
sang- und klanglos wieder vom Markt verschwanden.
Bei Lubegard ist bis dato – und es sind über 30 Jahre seit der
Markteinführung vergangen – kein einziger Nachteil aktenkundig geworden. Bestimmte Nobelmarken schreiben
Lubegard sogar in den
Reparaturhandbüchern vor, bei den meisten andern Marken erfolgte längst eine sogenannte „Freigabe“.
Das grosse Automatensterben
Lubegard schrieb zunächst Geschichte in den USA, dem eigentlichen Ursprungsland von Automatengetrieben bei
Personenwagen, als den Schmier- und Hydraulikölen der Maschinenindustrie infolge des Artenschutzabkommens von 1972 keine
Pottwal-Derivate mehr zur Verfügung standen.
Das sogenannte „Walrat“ hatte den
Mineralölen die ihnen fehlenden Eigenschaften bezüglich Druck- und Hitzebeständigkeit verliehen. Der breiten Öffentlichkeit war
das natürlich nicht bekannt. Allein im Jahr 1975 erlitten daraufhin acht Millionen (!) Automatengetriebe in den USA Totalschaden!
Ursache: Überhitzung.
Daher zielte auch das Bestreben des Philip Landis darauf hinaus, das Hydraulikoel für
Automatengetriebe vermittels einer noch zu entwickelnden Komponente grundlegend zu optimieren. Zunächst musste die
Hitzebeständigkeit und Wärmeleitfähigkeit von Hydraulikoel radikal verbessert werden.
Einen Motoroel-Zusatz auf pflanzlicher
Basis, genannt „Lubegard“, der die obgenannten Eigenschaften aufwies, hatte Landis ja bereits erfunden, nun galt es lediglich,
sein Produkt insofern auf Hydraulikoele abzustimmen, dass eine „Heirat“ möglich wurde. Es dauerte dann allerdings noch fünf Jahre,
bis das Genie Landis ein solches Supplement entwickelt, umfangreich getestet und patentrechtlich abgesichert hatte, um es gegen
den (verständlichen) Widerstand der Mineralölindustrie erfolgreich auf den Markt bringen zu können.
Raps anstelle von Jojoba-Oel
Der versierte
Petrochemiker Philip Landis erstreckte seine Forschungen ausschliesslich auf Oele und Wachse pflanzlicher, beziehungsweise
biologischer Basis, denn das den Schmierölen zuvor beigemischte Pottwal-Derivat hatte ja die erwünschten Resultate erbracht.
Mit Jojoba-Oel fand Landis einen geradezu idealen Ersatz. Leider stellte sich heraus, dass auch Jojoba-Oel (eigentlich ist es
gar kein Oel, sondern Wachs) absolute Mangelware war, denn die Jojoba-Pflanze gedeiht nur widerwillig in künstlichen Kulturen. Sie
zieht als Lebensgrundlage die Sonora-Wüste von Mexiko, Arizona und Kalifornien allen industriellen Aufzuchten vor. Zudem hatte die
Kosmetikindustrie längst ein beinahe ruinöses Interesse an Jojoba-Oel bekundet. Jojoba-Oel besitzt insbesondere die Eigenschaft,
weder zu oxydieren, noch zu verharzen.
Inzwischen gelang es Landis jedoch, einen Grundstoff für
Lubegard zu finden, dessen
Vorkommen reichlich, weder gefährdet, noch mit irgendwelchen ethnisch oder sonstwie begründeten Auflagen belastet war, nämlich
Raps und verwandte Oelsaaten.
Das Reaktorverfahren, aus der Kohlenstoffkette von simplem Raps das begehrte LXE-Molekül
herauszulösen und zu „verestern“, ist zwar nochmals reichlich komplizierter, erfüllt jedoch denselben Qualitätsstandard. Zudem ist
es ebenfalls biologisch abbaubar, was heute ein entscheidendes Kriterium darstellt.
Liquid Wax Ester:
- Pflanzliches polares Hightech-Mono-Ester-Wachs LXE™
- Temperaturbeständig bis 300° C (das zur Zeit hitzebeständigste Ester auf dem Markt)
- Erhöht die Wärme- und Oxidationsstabilität jedes Schmierstoffes
- Senkt die erhöhte Schmierstofftemperatur (Schützt vor Überhitzung)
- Bis 50 % weniger Komponentenverschleiss
- Bis 30 % weniger Sauerstoffaufnahme (Oxidation)
- Bis 60 % weniger Hartasphalt (Schmutzablagerung)
Fazit
Lubegard in sämtlichen Anwendungsbereichen ist kein Schmiermittel-Ersatz. Um seine sensationellen Eigenschaften ausüben zu können, benötigt Lubegard in jedem Falle ein Basisoel. Lubegard „repariert“ keine mechanischen Schäden – aber es kann sie erfolgreich verhüten.
Video: LUBEGARD® History

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